Firá, Santorin: ein Traum in Weiß

Schneeweiße Häuser am dunklen Kraterrand über tiefblauem Meer: das ist Firá, Hauptstadt von Santorin, einem kleinen Archipel im Süden der Kykladen, der Region Südliche Ägäis in Griechenland.

Als Zentrum und Hauptstadt von Santorin hat der einstmals beschauliche Ort Firá durch die Vielzahl an Restaurants, Cafés und Souvenirläden etwas an Idylle eingebüßt. An Idylle ist jedoch so viel vorhanden, dass man darüber hinwegsehen kann – die einmalige Lage und die atemberaubenden Aussichten ziehen nunmal viele Besucher an. Die spazieren durch Firás verwinkelte Gassen und bevölkern abends die Plätze und Terrassen, um den Sonnenuntergang zu bewundern, der alles in einen rotgoldenen Glanz taucht.

300 Meter hoch ragt die Kraterwand aus dem Meer hinauf, 600 Stufen führen kreuz und quer durch enge Treppengassen. Man hat so steil gebaut, dass die Dächer nicht selten als Terrasse der darüber liegenden Häuser genutzt werden – alles stapelt sich die Steilwand hinauf. Dass man sich auf den Terrassen wunderbar von den Strapazen erholen kann, versteht sich von selbst. Wer nicht so viel laufen will, kann sich übrigens auf den Rücken von Maultieren setzen. Wer von ganz oben nach ganz unten möchte, überwindet die Höhe mit der Seilbahn.

Die Grenzen zwischen Firá und den benachbarten Dörfern Firostefani und Imerovigli sind fließend. Wer es etwas entspannter mag, sollte sich auch Firostefani ansehen, nebenbei Ausgangspunkt einer der schönsten Wanderungen. Sehr lohnenswert ist auch ein Ausflug nach Oia (Ia) – noch schöner als Firá und ganz ohne Trubel.

Fotos: CC 3.0 Hans Peter Schaefer, Zitumassin

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