Der Abreiseführer: 88 Städte, die Sie unbedingt verlassen sollten

„Jetzt mal ehrlich: Der Reiz der deutschen Städte erschließt sich manchmal erst auf den zweiten Blick. Oder wenn man das Ortsausgangsschild passiert und aufatmet. Der Abreiseführer Deutschland präsentiert die schönsten Stadtautobahnen und Parkhäuser, die eindrucksvollsten Blumenkübel-Orgien in Fußgängerzonen, die geschmackssichersten 60er-Jahre-Kaufhäuser und die entzückendsten Gewerbegebiete. Und natürlich viele andere Highlights wie die Regenmenge im Sommer, die trostlosesten Berühmtheiten (Bonn bietet auf Platz 2: Guido Westerwelle) und vieles andere mehr.“

Auch wenn Martin Nusch manchmal leicht übertreibt und die Kalauer überstrapaziert, ist der Band insgesamt eine gelungene Persiflage auf Hochglanz-Städteführer mit einer Superlativ-Dichte von mehr als 75%.

Man kann den Reiseführer als Anlass nehmen, Ausflüge in die hässlichsten Ecken Deutschlands zu unternehmen – und sich dort vielleicht auch noch bei den Bewohnern unbeliebt zu machen:

„In diesem Buch lässt sich prima lernen, was Sie einem Einheimischen am besten sagen, damit er wirklich sauer wird.“ (Martin Nusch)

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3 Kommentare
  1. Diana
    Diana says:

    Ich habe schon einige positive, und einige negative Kritiken gelesen, werde mir aber selbst ein Bild machen.

    Es wird was dran sein, in machen westdeutschen Innenstädten ist mir schon ganz anders geworden.

    Antworten

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