Die 10 beliebtesten Sehenswürdigkeiten in München

München ist die Landeshauptstadt des Freistaates Bayern. Sie ist mit rund 1,35 Millionen Einwohnern eine Millionenstadt, größte Stadt Bayerns und drittgrößte Stadt Deutschlands. Im Großraum München leben mehr als 2,6 Millionen Menschen. Die Stadt ist für ihr ihr kulturelles und architektonisches Erbe sowie für ihre international bedeutenden Veranstaltungen bekannt.

Wir stellen Ihnen 10 der beliebtesten Sehenswürdigkeiten Münchens vor.

Frauenkirche

Der Dom zu Unserer Lieben Frau in der Münchner Altstadt, oft Frauenkirche genannt, ist Kathedralkirche des Erzbischofs von München und Freising und gilt als das Wahrzeichen der bayerischen Landeshauptstadt München. Der dreischiffige spätgotische Backsteinbau mit umlaufendem Kapellenkranz ist 109 Meter lang, 40 Meter breit und 37 Meter hoch. Entgegen einer weit verbreiteten Legende, die besagt, dass die beiden Türme mit ihren charakteristischen Hauben sich um genau einen Meter in der Höhe unterscheiden, sind diese fast gleich hoch: der Nordturm misst 98,57 Meter, der Südturm dagegen nur 98,45 Meter. Da die Stadtverwaltung im Stadtzentrum innerhalb des Mittleren Rings keine Gebäude mit einer Höhe von über 100 Metern erlaubt, und auch außerhalb dieses Rings seit November 2004 vorläufig keine höheren Gebäude im Stadtgebiet mehr gebaut werden dürfen, sind die Türme weithin sichtbar. Der Südturm kann bestiegen werden und bietet einen einmaligen Blick auf München und die nahen Alpen.

Neues Rathaus

Das Neue Rathaus am Marienplatz ist Sitz des Oberbürgermeisters, des Stadtrates und Hauptsitz der Stadtverwaltung. Es wurde von 1867 bis 1909 in drei Bauabschnitten durch Georg von Hauberrisser im neugotischen Stil erbaut. Der Komplex aus Back- und Muschelkalkhaustein besitzt sechs Innenhöfe. Auf einer Grundstücksfläche von 9.159 m² sind 7.115 m² überbaut. Die fast 100 Meter lange Hauptfassade zum Marienplatz hin ist reich geschmückt. Sie zeigt den Welfenherzog Heinrich den Löwen und fast die gesamte Linie des Wittelsbacher Herrscherhauses in Bayern und ist der umfangreichste Fürstenzyklus an einem deutschen Rathaus. Als zentrales Denkmal in der Mitte der Hauptfassade, zwischen beiden Bauabschnitten am Marienplatz oberhalb des Wachenhauses, ist ein Reiterstandbild des Prinzregenten Luitpold zu sehen.

Hofbräuhaus

Das Hofbräuhaus ist ein weltberühmter Münchner Bierpalast. Es war lange Zeit der Sitz der dazugehörigen Brauerei Hofbräu. Das Gebäude liegt in der Münchner Altstadt am Platzl. Der bayerische Herzog Wilhelm V. gab am 27. September 1589 den Bau des Hofbräuhauses als Brauerei zur Versorgung des Wittelsbacher Hofs und dessen Bediensteten in Auftrag, worauf auch der Name zurückgeht. Der Zweck des Baus war es, mit der Produktion von Braunbier die Ausgaben des Hofes zu senken, da das Bier zuvor kostspielig aus der niedersächsischen Hansestadt Einbeck importiert (allerdings nur als Saisonbier im Frühjahr), oder von privaten Brauereien gekauft wurde.

Deutsches Museum

Das Deutsche Museum (offizieller Name: Deutsches Museum von Meisterwerken der Naturwissenschaft und Technik) ist mit rund 28.000 ausgestellten Objekten aus rund 50 Bereichen der Naturwissenschaften und der Technik das größte naturwissenschaftlich-technische Museum der Welt. Der umfangreiche Bestand an wertvollen technischen und naturwissenschaftlichen Originalexponaten wird jährlich von etwa 1,5 Millionen Menschen besucht.

Olympiapark

Der Olympiapark in München war der Veranstaltungsort der XX. Olympischen Sommerspiele 1972 und befindet sich auf dem Oberwiesenfeld. Bis heute ist er Austragungsort für sportliche Veranstaltungen sowie Veranstaltungsort für kulturelle, gesellschaftliche oder religiöse/weltanschauliche Veranstaltungen beziehungsweise Gottesdienste. Die Bezeichnung Olympiapark für das Gesamtgelände hat sich im alltagssprachlichen sowie in Folge dessen im halbamtlichen Gebrauch durchgesetzt. Ein amtlicher Name für das Gesamtgebiet existiert nicht, vielmehr wird hier in vier verschiedene Bereiche unterschieden: Olympiagelände, Olympisches Dorf und Olympiapark.

BMW Welt

Die BMW Welt ist eine kombinierte Ausstellungs-, Auslieferungs-, Erlebnis-, Museums- und Eventstätte in direkter Nähe zum BMW-Vierzylinder in München. Sie wurde von August 2003 bis Sommer 2007 erbaut. In der Markenwelt werden BMW-Fahrzeuge, Motorsport, Innovationen und Technik ausgestellt. Die BMW Welt steht in unmittelbarer Nachbarschaft zur Konzernzentrale, zum BMW-Museum und zum BMW-Werk München. Gastronomische Angebote sowie Serviceleistungen, Information und Shops mit BMW-Zusatzprodukten sind ebenfalls Bestandteil der BMW Welt und machen die Einrichtung zu einem Mixed-Use-Center.

Allianz Arena

Die Allianz Arena ist ein Fußballstadion im Norden von München. Das Stadion bietet 69.901 Sitz-/Stehplätze (davon sind 13.769 Stehplätze, 2.152 Businessplätze, 1.374 Logenplätze und 165 Rollstuhlplätze). In der Allianz Arena bestreiten die beiden Münchner Fußballvereine FC Bayern München und TSV 1860 München seit der Saison 2005/2006 ihre Heimspiele. Das Dach und die Fassade wurden aus 2.760 ETFE-Folienkissen (Ethylen-Tetrafluorethylen) hergestellt, welche ständig mit getrockneter Luft aufgeblasen werden und einen Überdruck von 3,5 hPa aufweisen. Die Beleuchtung der Kissen kann für jedes Kissen getrennt wahlweise in Rot, Blau oder Weiß und in mehreren Helligkeitsstufen erfolgen. Vorgesehen ist, das Stadion jeweils in den Farben der spielenden Heimmannschaft zu beleuchten, wobei Weiß bei Länderspielen verwendet werden soll. Bei Beleuchtungskosten von nur ca. 50€ pro Stunde wird eine so große Leuchtkraft erzeugt, dass die Allianz Arena in klaren Nächten auch noch von österreichischen Berggipfeln, d. h. aus einer Entfernung von über 75 Kilometern, deutlich sichtbar ist.

Schloss Nymphenburg

Schloss Nymphenburg liegt im Westen Münchens im Stadtbezirk Neuhausen-Nymphenburg. Es bildet zusammen mit dem Schlosspark Nymphenburg und den kleinen „Parkburgen“ eine Einheit. Es zählt zu den großen Königsschlössern Europas und ist heute eine vielbesuchte Sehenswürdigkeit. Das Schloss war lange Zeit die Sommerresidenz der Wittelsbacher. Ursprünglich wurde der Mitteltrakt im Stil eines italienischen Landhauses als fünfgeschossiger kubischer Block mit doppelläufigen Freitreppen zu beiden Seiten ab 1664 durch Agostino Barelli erbaut und 1675 fertiggestellt. Als Baumaterial diente Kelheimer Kalkstein. Das Schloss wurde im Laufe der Zeit nach und nach erweitert und umgestaltet.

Stachus

Stachus ist die umgangssprachliche Bezeichnung für den Karlsplatz, einen belebten Platz und beliebten Treffpunkt in München. Unter dem Platz liegt ein Einkaufszentrum, welches für einige Zeit das größte unterirdische Einkaufszentrum der Welt war. Die den Platz begrenzenden Rondellbauten wurden in den Jahren 1899 bis 1902 von Gabriel von Seidl erbaut, angeregt durch die Architektur der Diokletiansthermen in Rom. In direkter Sichtachse gegenüber dem Karlstor befindet sich das Hotel Königshof. Auf der nordwestlichen Seite wurde der Platz zunächst durch den Alten botanischen Garten begrenzt. An dieser Stelle wurde im Jahr 1891 der Justizpalast errichtet. An der Südwestseite, wo sich früher der Stachusgarten befand, steht heute der von dem Architekten Theo Pabst entworfene Kaufhof.

Viktualienmarkt

Der Viktualienmarkt ist ein ständiger Markt für Lebensmittel (lat. Viktualien) in der Altstadt von München. Er findet täglich statt, außer an Sonn- und Feiertagen, und besteht größtenteils aus festen Ständen. Der Viktualienmarkt am heutigen Ort entstand aus der Verlegung des alten Münchner Stadtmarktes am Schrannenplatz, dem heutigen Marienplatz, der als Handelsort für Getreide und andere Agrarerzeugnisse zu klein geworden war. Seit den 1950er Jahren entwickelte sich der Viktualienmarkt zu einem Feinschmeckermarkt. Auf einer Fläche von 22.000 Quadratmetern beherbergt er heute 140 Firmen, die Brot, Blumen, Früchte, Fisch, Fleisch, Molkereiprodukte, Säfte, Kunsthandwerk und vieles mehr anbieten. Heute ist er sowohl ein Markt für die Münchner als auch eine Sehenswürdigkeit für Touristen.

Fotos: CC 2.0 David Kostner, CC 3.0 Diliff, CC 3.0 Diliff / Hofres, Kiban, CC 2.0 Max-k muc, CC 3.0 Lukáš Hron, CC 2.5 Richard Bartz, CC 2.5 Richard Bartz, CC 2.5 Richard Bartz, CC 3.0 Robb, CC 3.0 Matthias Kern

2 Kommentare
  1. Michael
    Michael says:

    Danke für die Liste. Vor allem das Hofbräuhaus ist scheinbar der Klassiker für Touristen. Mir persönliche gefällt jedoch der Augustiner-Keller noch besser. Aber das ist sicherlich Geschmackssache.

    Den Viktualienmarkt sollte man auf alle Fälle auch mitnehmen. Richtig tolle Produkte an jeder Ecke und ein Fest für Geruchs- und Geschmackssinn

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