Portugal: europäisches Paradies für Surfer

In Sachen Wellenreiten gilt Portugal als das Kalifornien Europas. Das recht kleine Land im Westen der Iberischen Halbinsel zieht sich am Atlantischen Ozean entlang und verfügt somit über knapp 750 Kilometer Küste – und das in allen Variationen.

Besonders bekannt ist natürlich die Algarve, Portugals Südküste, die bei Badeurlaubern sehr beliebt ist. Sie gilt als wellensicher und ist selbst noch im Winter relativ warm. Die wahren Hotspots für Surfer liegen aber an der Westküste, nördlich von Lissabon: Peniche, ideal fürs Wellenreiten auf einer Halbinsel gelegen, mit Spots nach allen Seiten, und Ericeira, ein malerisches Örtchen mit Weltklasse-Spots auf 20 Kilometern – von Beachbreaks über Riffe und Points.

Die Organisation World Surfing Reserves (WSR) zeichnete die vier Kilometer lange Küstenlinie von Ericeira mit dem Titel „offizielles Surfreservat“ aus, und zwar als erstes Gebiet in Europa. Die Qualität und Beständigkeit der Wellen entlang Küstenlinie des Ortes gilt als ausgezeichnet – in der Erklärung wird Ericeira als wahres Surf-Mekka bezeichnet. Bekannt für seine Wellen ist besonders der Strand Ribeira d’Ilhas. Dort surfen die Profis seit 1985 jedes Jahr um die Weltmeisterschaft.

Entlang der Hotspots gibt es Surfcamps aller Art. Profi muss man nicht sein: Es gibt überall gute Angebote auch für Anfänger.

Hauptsaison ist April bis Oktober, die meisten Surfcamps haben das ganze Jahr über geöffnet.

Fotos: CC 3.0 Alvesgaspar, CC 3.0 Husond

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