Rom: die Ewige Stadt

Rom. Allein in diesem Namen der Jahrtausende alten Stadt schwingt so viel mit: Antike, Kaiser, römisches Reich, Sitz des Papstes, Italien, Sonne, Dolce Vita, Oliven(öl), Wein, italienisches Eis, vielleicht Asterix & Obelix? Man könnte die Liste noch „ewig“ weiter fortführen. Aber was macht die Stadt heute aus? Viele schöne Unterkünfte überall, die den Aufenthalt erst wirklich zu einem Erlebnis machen.

Die Gründung – eine Sage

Gegründet wurde Rom nach heutiger Kenntnis nicht wie der Sage nach von den Brüdern Romolus und Remus, die sieben Hügel der Stadt waren schon 1000 Jahre vor Christus besiedelt. Unter den Etruskern wurde aus den losen Bauernsiedlungen ab 800 v. Chr. eine Stadt. Diese Stadt prägte die Welt in den kommenden Jahrhunderten wie keine andere. Zentrum des Römischen Reiches, welches sich vom Hadrianswall bis in den Südosten Ägyptens erstreckte und schon vor Christi Geburt eine Millionen-Metropole. Im Mittelalter Sitz des Papstes, christliches Zentrum der zivilisierten Welt. Die reiche Vielfalt in der langen Geschichte bietet einen Reiz und Möglichkeiten zu genießen und zu entspannen, wie man sie sonst selten in einer so großen Stadt findet.

Einfach los – die Stadt entdecken

Man kennt ja den Spruch „… ist immer eine Reise wert.“. Bei Rom gilt dieser Spruch noch wirklich, denn die Stadt bietet viel mehr, als man auf nur einer Reise entdecken kann. Wussten Sie beispielsweise, dass es in Rom zwei souveräne Territorien gibt, die nicht zu Italien gehören? Nummer eins: Vatikan, klar. Nummer zwei? San Marino? Nein, das liegt in Umbrien. Am Piazza dei Cavalieri di Malta in der Villa Malta hat der Malteserorden seit ca. 1830 seinen Sitz und besitzt seit ca. 1870 exterritorialen Status, es gibt eigene Autokennzeichen. Genau diese Details sind es, die den unverwechselbaren Reiz dieser Metropole ausmachen. Wenn man wirklich voll und ganz in die Stadt eintauchen will, sollte man sich eine Unterkunft wie ein Einheimischer im Zentrum suchen. Denn das Zentrum ist voll von antiken und historischen Sehenswürdigkeiten wie dem Kolosseum, dem Pantheon, dem Brunnen von Trevi und dem Petersdom, um nur wenige zu nennen.

Neben dem tollen Charakter der Stadt darf man nicht vergessen, dass man in Rom nicht nur den Augen und dem Geist, sondern auch dem Magen schöne Stunden bescheren kann. Die italienische Küche ist fast jedem geläufig, doch ist sie in Deutschland stark angepasst. Neben einer größeren Vielfalt an Gerichten, die hier frisch mit regionalen Zutaten bereitet werden, isst man nicht nur eine Pizza, sondern man genießt zuerst verschiedenste Antipasti, dann einen ersten Gang („il primo“). Darauf folgt der zweite Gang („il secondo“) und nach diesem beschließt man das Essen mit einem Dessert oder einem Käse. Sich an einem lauen Sommerabend in ein schönes Restaurant auf einer historischen Piazza oder einer romantischen Gasse zu setzen und in aller Ruhe italienische Küche zu genießen, sollten Sie gerade in dieser Stadt nicht auslassen.

Fotos: CC 2.0 Markus Bernet, kconnors

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