Taxifahren im Ausland: Tipps gegen Betrug

Geschäftsreisende und Urlauber sind im Ausland häufig auf das Taxi angewiesen – und sei es nur für den Transport zwischen Flughafen und Hotel oder nach dem nächtlichen Ausgehen. Ausländer machen es den Taxifahrern aus mehreren Gründen besonders einfach, sie ordentlich über den Tisch zu ziehen, das ist bekannt.

Bei der Mehrheit der Taxifahrer handelt es sich, von Land zu Land unterschiedlich, um ehrliche und hilfsbereite Chauffeure. Mit einigen Tipps macht man es den schwarzen Schafen schwerer, einen auszunehmen.

Tipps

Kommt man am Flughafen an, sollte man sehr darauf achten, auch in ein offizielles Taxi zu steigen – nicht selten gibt es mehr oder weniger gut getarnte Fahrer ohne Lizenz, die von Touristen dann auch gerne Mondpreise verlangen.

Generell kann man sagen, dass es besser ist, ein Taxi telefonisch zu rufen. Zentralen übernehmen oftmals keine Haftung für Fahrten, die durch das Anhalten von Taxen zustandegekommen sind. Und so hat man bei Problemen auch einen Ansprechpartner.

Sitzt man in einem offiziellen Taxi, ist man noch immer nicht auf der sicheren Seite. Ein Trick ist das Fahren von Umwegen – allerdings nicht so ganz lukrativ wie ein betrügerisch eingestelltes Taxameter. Das sollte man gut im Auge behalten, auch wenn es kaum zu kontrollieren ist – z.B. wenn das Taxameter auf Umland-, anstatt auf Stadt-Tarif eingestellt ist (größerer Skandal in New York).

Vor der Reise kann man sich im Internet informieren, wie hoch ein Preis ungefähr sein darf. Das hilft auch, wenn man Pauschalpreise aushandelt, was in machen Ländern auch Sinn macht. Wittert man Betrug, sollte man sich das Kennzeichen notieren. Eine ordentliche Quittung wird ein Betrüger nämlich nicht ausstellen.

Die Preise für Taxifahrten gehen weltweit natürlich stark auseinander. Drei Kilometer gibt es für rund 0,60€ in Dehli, in Zürich für rund 14€. Weniger stark, aber auch deutlich, gehen die Taxikosten in der EU auseinander.

Foto: © Ad Meskens

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