Mit dem Auto nach Italien

Autobahn Italien

Auf der Urlaubsreise ein Land mit dem eigenen Wagen zu erkunden, ist besonders spannend. Man ist mobil und kann auch an entlegene Orte fahren, um die Umgebung zu erkunden. Wer jetzt an lästiges Landkartenlesen denkt, der irrt.

Kaum ein anderes Reiseziel bietet so viele Facetten wie Italien. Kein Wunder also, dass “Bella Italia” zu den beliebtesten Urlaubsländern der Deutschen gehört. Besonders im eigenen Auto kann man unkompliziert anreisen und die Umgebung erkunden. Dabei bietet das Land zu fast jeder Jahreszeit einen schönen Ort, an dem man neben Sightseeing auch das so genannte Dolce Vita (deutsch: süßes Leben) genießen kann: Ob die Metropole Rom im Herbst oder Frühling oder aber im Sommer zum Baden an die Mittelmeerküste. Dank moderner Navigationssysteme fällt vor Ort auch das stressige Landkartenlesen weg, denn es wird einem immer der schnellste Weg zum Ziel gezeigt und individuell auf etwaige Fahrtveränderungen eingegangen.

Wer sich bereits vor Reiseantritt optimal vorbereiten will, der kann sich schnell und unkompliziert im Internet über den Routenplaner von web.de oder anderen Diensten über den besten Anfahrtsweg informieren. Neben dem kostenlosen Anzeigen des schnellsten Fahrtweges bieten die Dienstleister häufig weitere Services, wie etwa das Anzeigen von verschiedenen Sehenswürdigkeiten und Hotels, die in der Nähe des Zielortes zu finden sind, an. Hat man sein Auto vor der langen Urlaubsanreise auf mögliche Mängel überprüft und ist alles in Ordnung, kann es endlich losgehen mit der Fahrt nach Italien. Große Veränderungen oder Umstellungen, was den Verkehr im sonnigen Italien angeht, gibt es für den deutschen Urlauber nicht.

Dennoch sollte man über ein paar Regeln und Vorschriften informiert sein:

  • Anreise: Wer aus Deutschland anreist, fährt meist über die österreichische Brennerautobahn oder über die Schweiz nach Italien. Die Fahrt auf den Autobahnen ist dort nicht umsonst, es muss vorher eine Vignette gekauft werden. In Italien wiederum gibt es meist eine entfernungsabhängige Maut. Wer es besonders bequem haben will, der kann die Vignette auch vor Reiseantritt im Internet bestellen.
  • Benzinpreise: In der Regel sind die Spritpreise in Italien ein paar Cent teurer als in Deutschland. Es bietet sich daher an, in Deutschland oder zur Not noch in Österreich das Auto voll zu tanken.
  • Geschwindigkeitsbegrenzungen: Allgemein gilt in Italien, dass innerhalb geschlossener Ortschaften 50 km/h zulässig sind. Auf den Staatsstraßen außerhalb geschlossener Ortschaften sind es 90 km/h und auf Autobahnen beträgt die zulässige Höchstgeschwindigkeit 130 km/h.
  • Licht an: In Italien muss man außerhalb geschlossener Ortschaften immer mit eingeschaltetem Abblendlicht fahren und das unabhängig von den Wetterbedingungen.
  • Augen auf: In Italien fehlt im Gegensatz zu Deutschland eine Ampelphase: Der Sprung von Rot auf Gelb fehlt.
  • Parken: Mit dem Auto nach Italien zu reisen, ist für viele keine stressige Angelegenheit. Anders sieht es im Hinblick auf den innerstädtischen Verkehr aus. Hier herrscht häufig Chaos aufgrund des hohen Autoaufkommens. Es bietet sich in Italien an, möglichst außerhalb der großen Stadtkerne zu parken und auf die öffentlichen Verkehrsmittel umzusteigen. Wichtig: An Bordsteinen mit schwarzgelben Markierungen und auf gelb gekennzeichneten Flächen besteht Parkverbot.

Foto: CC 3.0 Raimond Spekking

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Ein Kommentar zu Mit dem Auto nach Italien

  1. Maddi 31. März 2014 um 15:05 #

    Meistens ist es mein Mann, der mit dem Auto fährt, weil ich mir da noch ziemlich unsicher bin. Zwar sind wir immer im nördlichen Teil, aber die Auto fahrt ist es uns immer wieder wert :)

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