Alle Jahre wieder: Die Entscheidung für den richtigen Winterreifen

Winterreifen

Autobesitzer wissen, dass sie von Oktober bis Ostern nicht mehr mit Sommerreifen fahren dürfen. Momentan werden deshalb in zahlreichen Magazinen und auf Onlineportalen Winterreifentests veröffentlicht, da die Anschaffung von Winterreifen oder der Reifenwechsel bei vielen Konsumenten ansteht. Wie soll man da die besten Reifen ausfindig machen?

Als gäbe es nicht schon genug Arten von Reifen auf dem Markt, scheinen jetzt auch schon die Winterreifentests immer unübersichtlicher zu werden. Seit M + S Reifen verpflichtend in Deutschland geworden sind, schauen immer mehr Autofahrer auf die Ergebnisse dieser Tests. Auf toloreo.de findet man die Ergebnisse der Winterreifentests einiger ausgewählter Anbieter und kann dann gleich zu einem Preisvergleich der entsprechenden Reifen gelangen.

Wie läuft ein Wintertest ab?

Jeder testet die Reifen natürlich anders, wobei vor allem Bremsverhalten bei Nässe und Glätte für Winterreifen wichtig sind. Bei dem Test von Autobild.de beispielsweise mussten die 50 untersuchten Reifen dabei in 16 unterschiedlichen Disziplinen antreten. Dabei wurden die Reifen allen möglichen extremen Witterungsbedingungen ausgesetzt. Die Bremswege auf nasser Strecke wurden dabei genauso unter die Lupe genommen wie bei 50 km/h auf einer Schneedecke. Auch die Fahreigenschaften bei Aquaplaning, die Laufleistung, Nasshaftung und Rollwiderstand wurden getestet.

Auszug der Gewinner verschiedener Tests:

  • Michelin Alpin A4 (195/65 R 15)
  • Pirelli W 210 Snowcontrol 3 (195/65 R 15)
  • Continental CONTIWINTERCONTACT TS 850 (185/60 R 15)
  • Dunlop SP LT 60 (Wohnmobilgröße 235/65 R 16 C)

Verlierer laut ADAC in der Größe 185/60 R15:

  • Kormoran Snowpro b2
  • Maragoni 4 Winter E+
  • Interstate Winter IWT-2
  • Sailun Ice Blazer WSL-2

Die Anschaffung neuer Winterreifen

Damit man keine bösen Überraschungen erlebt, sollte man seine Reifen vor dem Aufziehen unbedingt checken. Sobald eine Profiltiefe von 4 mm unterschritten wird, muss man sich um einen neuen Satz guter Winterreifen bemühen. Die gesetzlich vorgeschriebene Mindestprofiltiefe von 1,6 mm reicht vielleicht bei Sommerreifen aus, ist aber für Winterreifen bei Schnee und Glätte absolut unzureichend. Nach spätestens zehn Jahren sollte man die Reifen aber in jedem Fall austauschen. Die DOT-Nummer, die man an jedem Reifen findet, steht für Kalenderwoche und Jahr und gibt hier Auskunft.

Bild: © Stockbyte/Thinkstock

0 Kommentare zu Alle Jahre wieder: Die Entscheidung für den richtigen Winterreifen

  1. Jürgen 21. Januar 2014 um 14:01 #

    Pirelli gehört seit Jahren zu meinen Favoriten und hatte bis jetzt auch keinerlei Probleme damit. Besonders die jährlichen Fahrten in den Skiurlaub machen es den Reifen zu schaffen, aber ausgehalten haben sie echt jede Wetterlage.

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