Mit dem Rad in die Berge

Die Schweizer Alpen gelten als wahrer Magnet für Touristen. Hier lassen sich diverse sportliche Aktivitäten über das gesamte Jahr hinweg unternehmen. Mag die schneebedeckte Strecke im Winter noch die Skifahrer einladen, so eignet sie sich im Sommer ideal, um mit dem Fahrrad die Herausforderung zu suchen. Hierbei ist es aber wichtig, über die passende Ausrüstung zu verfügen.

Dem Himmel so nah

Die Radtour in den Alpen gilt nicht alleine wegen ihrer sportlichen Anforderung als reizvoll. Das viele tausend Jahre alte Gestein reicht in unermessliche Höhen, die mit Kälte, Wind und karger Landschaft weitere schwere Prüfungen für den Akteur bereithalten. Doch wer die Gipfel bezwingt, wird das Gefühl der Freiheit erleben und zuweilen glauben, den blauen Himmel mit bloßen Händen berühren zu können. Zudem lassen sich im Gestein Tierarten finden, die im flachen Land nicht beheimatet sind: Adler, Steinböcke und Murmeltiere beziehen hier ihr natürliches Domizil.

So schön – und doch gefährlich

Allerdings eignen sich die Schweizer Berge nicht für jeden Radler. Die Geläufe können unterschiedliche Schwierigkeitsgrade besitzen, wodurch gerade in den höheren Lagen ausnahmslos geübte Fahrer ihr Können unter Beweis stellen sollten. Bereits die üblichen Straßen verlaufen dabei sehr steil. Abseits der geebneten Wege lauern weitere Gefahren. Das Terrain kann rutschen, Steine können sich lösen. Schon kleine Unachtsamkeiten genügen, um die Gewalten der Natur in ihrer negativen Spielart kennenzulernen. Es ist daher ratsam, die Touren in der Gruppe vorab gründlich zu überprüfen und dem eigenen fahrerischen Level anzupassen. Auch die Ausrüstung und das Bike müssen entsprechend gewählt werden, um Unfälle zu vermeiden.

Nichts dem Zufall überlassen

Das Fahrrad muss allen Anforderungen genügen. Diese sind nicht alleine in stabilen und möglichst breiten Bereifungen zu sehen, um im unwegsamen Gelände bestehen zu können. Auch der Rahmen sollte robust gefertigt sein. Er wird auf dem Terrain harten Prüfungen unterzogen. Insbesondere die Schweißnähte dürfen dabei keinen Bruch zulassen. Die Bremsen müssen auf den kleinsten Druck des Fingers bereits aggressiv zubeißen und die Geschwindigkeit zügeln. Verfügt das Gefährt über eine Sattel-, Lenker- oder Gabelfederung, ist diese eher etwas härter einzustellen, um eine geruhsame Fahrt selbst bei schwierigem Untergrund zu gewährleisten und Stürze zu vermeiden.

Auf die Ausstattung kommt es an

Neben dem Bike und dem sportlichen Vermögen des Radlers kommt der Ausrüstung eine besondere Bedeutung zu. Hier sollten insbesondere die Fahrradschuhe so gewählt werden, dass sie mit den Pedalen eine feste Verbindung eingehen und ein Abrutschen während der Fahrt daher nicht stattfinden kann. Darüber hinaus müssen sie die Kraftübertragung vom Bein auf die Kette optimal gewährleisten und dürfen keinen Energieverlust verursachen. Die Bekleidung wird dagegen hauteng erworben. Sie unterstützt den Luftaustausch des erwärmten Körpers, vermeidet gleichzeitig aber speziell in den höheren Lagen ein Unterkühlen desselben. Sind diese Voraussetzungen erfüllt, kann neben aller Anstrengung die Schönheit der Schweizer Alpen bewundert werden.

Foto: CC 3.0 le ded

1 Antwort
  1. Fabian
    Fabian says:

    Im Sommer letzten Jahres hatte ich ebenfalls eine Radtour in den Bergen gemacht. Zusammen mit einem Freund waren wir gut ausgerüstet und konnten auf gesicherten Wegen den Berg befahren. Man sieht viel von der Natur und dem eigenen Körper tut man auch was gutes.

    Antworten

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