Geheimtipps: Mauritius

Mauritius ist bekannt für seine weißen Strände, die eleganten Hotels, ein wenig Glamour und Luxus. Doch fernab der bekannten Boulevards gibt es auch noch Unberührtheit: die Geheimtipps von Mauritius.

Mauritius ist wie ein warmes Sylt: Hier tummeln sich viele Reiche, Prominente und Adelige. Günstig unterkommen und dann auch noch genügend erleben? Für viele Urlaubssuchende scheint das ausgeschlossen, wenn sie Mauritius in die engere Wahl für einen Urlaub ziehen. Vollkommener Blödsinn: In Mauritius gibt es günstige Ecken, die Reisenden Privatsphäre und Unabhängigkeit bieten und Unternehmungen, die nur wenig oder nichts kosten. Sie müssen nur wissen, wo.

Geheimtipp: Berge

Eine große Auswahl an Mauritius-Hotels finden Sie hier, doch wenn Sie die Reise buchen, sollten Sie einmal auf All-Inclusive und einen vorgeplanten Erlebnisplan verzichten. Denn vom Hotel aus kann man die Insel auch auf eigene Faust hervorragend erkunden. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Ausflug in die Berge im Südosten der Insel? Am besten stilsicher auf dem Rücken eines Pferdes, durch hohes Zuckerrohr, an Palmen und seltenen Hölzern wie Makak vorbei – und eventuell entdecken Sie dabei die Nationalblume Boucle d’Oreille.

Noch abenteuerlicher wird es im Südwesten der Insel. Dort ragt der Berg Le Morne Brabant mit 556 Metern in das paradiesische Bild Mauritius hinein. Der Berg ist ein Wahrzeichen für das Ende der Sklaverei und daher so heilig wie beliebt. Ohne erfahrenen Reiseführer sollten Sie den Berg jedoch nicht bezwingen: Die Hitze des Tages und die Steilheit des Berges machen ihn nur durch Seilsicherungen besteigbar. Schroffe Felswände und schmale Pfade sind garantiert nichts für Personen mit Höhenangst. Die Aussicht jedoch macht das wett.

Geheimtipp: Meer, Küste und Strand

Strand und Mauritius? Das gehört zusammen wie Salz und Pfeffer. Die türkisblaue See mit einem weiten Sandstrand ist jedoch nicht alles, was die Insel zu bieten hat. An der Südküste warten steile Abhänge und felsige Buchten, an der das Wasser sich dunkel und wild bricht. Hier finden sich günstige Apartments und Ferienhäuser und der Spaziergang wird zum Genuss, wenn Sie sich am Straßenrand indische Samoas und Pakoras als Wegzehrung für wenige Cent kaufen.

Wenn Sie weiter an der Küste entlang spazieren, kann es durchaus sein, dass Sie von einem Einheimischen zum Picknick eingeladen werden. Genießen Sie die fremden Speisen und kommen Sie ins Gespräch, werden Sie feststellen, dass die Mauretanier nichts lieber tun als im Sand zu sitzen und ihr Essen zu genießen.

Ein weiteres Muss in Mauritius ist definitiv das Schnorcheln – sowohl am Strand vom Le Morne oder im Nordwesten in Pointe aux Piments. Die Artenvielfalt und die Korallenriffe überzeugen nicht nur Urlauber: Die Bucht Baie aux Tortues wurde zum ersten Meeres-Nationalpark erklärt und fasziniert Schnorchler und Taucher schon lange.

Foto: CC 3.0 Simisa

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