Kanaren: Welche Insel passt für welchen Urlaubstyp?

Jede Insel der Kanaren hat ihre eigenen Reize und daher sind die Kanaren ein beliebtes Urlaubsziel für die unterschiedlichsten Bedürfnisse: Hier finden Urlauber Ruhe, tolle Strände, karge Landschaften, idyllische weiße Dörfer oder Party-Rummel. Welche Insel eignet sich nun zur Entspannung pur und welche für Action im Urlaub?

2,9 Millionen Besucher 2014

Aufgrund ihrer Lage vor der Küste Afrikas herrscht auf den kanarischen Inseln das ganze Jahr über Frühling. Die Temperaturen fallen selten unter 15 Grad und so gut wie nie ist es wärmer als 28 Grad. Doch das milde Klima ist nur einer der Gründe für die Beliebtheit unter den Deutschen, denn schließlich verbrachten 2014 2,9 Millionen Besucher ihren Urlaub hier. Die Kanaren sind nur vier bis fünf Stunden mit dem Flugzeug von Deutschland entfernt und werden nonstop angeflogen. Die Infografik von alltours zeigt, welche Insel sich für welchen Urlaubstyp besonders lohnt.

Teneriffa: Nationalpark Teide

Teneriffa ist die größte Insel im Kanaren-Archipel und ist mit den dichten Wäldern im regenreichen Norden des Nationalparks Teide die Attraktion für Naturliebhaber. Hier erstreckt sich auf 3.718 Metern auch Spaniens höchster Vulkan, welcher noch vor 200 Jahren Schwefel und Feuer gespuckt hat.

La Palma: Regeninsel mit grünen Lorbeerwäldern

Als Regeninsel gilt La Palma, doch die Regenzeit beschränkt sich überwiegend auf den Winter. Die schöne Insel bereitet selbst Wandermuffeln Spaß, die uralten Wege zu erkunden. Einige von ihnen ziehen sich entlang der Küste und bieten dramatische Meerespanoramen, andere überqueren Vulkane und kreuzen tiefe Schluchten. Außerdem führen sie oft an vergessene und mystische Orte, die mit dem Auto nicht zugänglich sind.

Gran Canaria: Weiße Dörfer und Partys

Gran Canaris Südküste ist die Partymeile der Kanaren: Hunderte Bars, Cafés und Restaurant buhlen um die Gunst der Kunden und sind bis weit nach Mitternacht geöffnet. Doch das Nachtleben konzentriert sich auf die Innenstädte und Clubs und Diskotheken füllen sich in der Regel erst nach Mitternacht.

Fuerteventura: Türkisblaues Wasser und feine, helle Sandstrände

Wer zum ersten Mal Fuerteventura erkundet, ist meistens geschockt: Die Insel ist öde und besitzt kaum Grün. Doch kommt dann das erste Mal das Meer in Sicht, wird der Urlauber rasch entschädigt: Türkisblaues Wasser und 150 Kilometer feiner, heller Sandstrand umsäumen die Küste. In Surferkreisen gelten die Kanaren übrigens als das europäische Hawaii.

Lanzarote: Schwarzes Lavagestein

Auch Lanzarote entzweit die Gemüter: Nicht jeder mag die schwarzen Vulkanlandschaften. Doch genau das konsequente Schwarz macht den Reiz der Insel aus und lässt alle anderen Farben noch mehr strahlen. Lanzarote ist vor allem für Naturfreunde geeignet, die es ruhiger mögen.

Foto: © istock.com/Schroptschop

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