Städte entlang der belgischen Küste

Die belgische Nordseeküste, vollständig in Flandern gelegen, erstreckt sich auf einer Länge von nur rund 65 Kilometern von der niederländischen bis zur französischen Grenze. Neben weißem Sandstrand, Häfen und Naturschutzgebieten gibt es vor allem eine Vielzahl an interessanten, lebendigen Städten – alle verbunden mit einer Straßenbahnlinie. Hier eine kleine Tour von Nord nach Süd.

Knokke

(mit Heist, Duinbergen, Knokke und Het Zoute): Belgiens feinste Küstenstadt. In diesem mondänen Luxusbadeort mit seinen schicken Hotels, unzähligen prachtvollen Villen, besten Einkaufsmöglichkeiten und einer großen Kunst- und Kulturszene schlagen die Herzen der Reichen und Schönen höher. In dem Naturschutzgebiet Het Zwin kommen auch besonders Naturfreunde auf ihre Kosten.

Zeebrugge

Zeebrugge ist über einen großen Kanal mit Brügge verbunden, und eher eine industrielle Stadt mit einem großen Hafen. Zeebrugge ist aber vor allem für Fisch bekannt – die Hafenstadt ist Belgiens größter Umschlagplatz für Fisch – der Fischmarkt und viele Restaurants zeugen davon.

Blankenberge

Blankenberge ist eine rauschende Stadt mit einem sowohl gemütlichen, als auch urbanen Zentrum, mit guten Einkaufsmöglichkeiten. Abends ist sensationelles Nachtleben auf den Terrassencafés am Strand oder in den zahlreichen Clubs angesagt. Blankenberge ist laut, aber auch trotzdem gut für Familienurlaub geeignet: Nirgendwo sonst wird den Kleinen an der Küste so viel geboten.

Wenduine

Wenduine ist ein kleiner Badeort mit ruhigem und familiären Charakter.

De Haan

Belgiens Schmuckstück an der Küste: Ein traumhaft erhaltener Badeort im Belle Epoque – Stil mit wunderschönen großen und kleinen Villen, ohne Hotelbunker. Obwohl De Haan als etwas teurer gilt, gibt es unter den vielen schmucken Hotels und Cafés auch sehr sehr schöne für kleines Budget. Sparen kann man dann beim Einkaufen und dem Nachtleben: Zu kaufen gibt es nicht viel – und ein Nachtleben gibt es nicht. De Haan ist klein und beschaulich.

Bredene

Ein grüner Badeort zwischen Dünen und Poldern. In Bredene gibt es, wie in Belgien sonst nicht üblich, keinen Deich. Viele Campingplätze.

Ostende

(mit Raversijde): Belgiens Königin an der Küste, Belgiens Fischerei- und Verkehrshaupthafen, größte und pulsierendste Küstenmetropole Belgiens, Kunststadt… Ostende ist besonders für Gastronomie und Nachtleben bekannt. Auch in Sachen Kultur, Einkaufen oder einfach nur Baden steht die Stadt hoch im Kurs.

Middelkerke

(mit Lombardsijde und Westende): Eine familienorientierte Badestadt, in der es zahlreiche Sport- und Erkundungsmöglichkeiten gibt. Obwohl es meist eher ruhig ist, werden im Sommer zahlreiche rauschende Feste veranstaltet. In Westende kann man noch einige sehr schöne Villen bewundern.

Nieuwpoort

Eine Stadt mit Charme. Obwohl Nieuwpoort im ersten und zweiten Weltkrieg schwer beschädigt wurde, hat die Stadt Dank liebevollem Wiederaufbau ihren historischen Charakter behalten. Besonders beliebt ist der Ort bei Anglern, Wassersportlern und Familien. Naturschutzgebiete, Dünenblumen, eine verkehrsfreie Strandpromenade, der größte Jachthafen der Nordsee, gute Restaurants – hier ist Urlaub angesagt.

Ostduinkerke

Ostduinkerke ist die Stadt der Krabbenfischer, ein ruhigerer, aber beliebter Badeort für alle, die etwas abseits vom Trubel sein möchten. Ein Höhepunkt des Küstenortes sind die Krabbenfeste im Sommer.

Koksijde

(mit Sint-Idesbald): Eine schöne, etwas größere Küstenstadt mit vielen Terrassen, Cafés, guten Restaurants, Geschäften, ausgedehnten, wunderbaren Villenvierteln, einem berauschenden Festkalender, und vielen Naturschutzgebieten rundherum. Koksijde ist auch bekannt für die Garnelenfischerei und Belgiens mit 33 Metern höchste Düne.

De Panne

Das südliche Ende der belgischen Küste, direkt an der Grenze zu Frankreich: Eine pulsierende Küstenstadt mit wahrhaft südländischem Flair. Bunte Hotels und Häuser aus jeder Architekturepoche, Straßencafés, Palmendekoration, Villenviertel, Belgiens breitester Badestrand, Strandsegler… Im Grenzbereich, einem Niemandsland zwischen Belgien und Frankreich, liegt ein wunderbares Naturschutzgebiet aus Sand und Dünen: die belgische Sahara. Nach Frankreich kann man wandern; von der Strandpromenade kann man schon die hohen Appartementbunker von Bray-Dunes erkennen.

Foto: CC 3.0 Marc Ryckaert (MJJR)

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